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Restaurant in Barnsley zahlt 11.000 Pfund Bußgeld

Balti House Barnsley und sein Direktor bekannten sich schuldig, nachdem Kontrolleure Milch in einem als milchfrei verkauften Gericht fanden – der zweite Fall seit einer Verwarnung 2025.

Ein sämiges Lammcurry mit Koriander, serviert in einer traditionellen Metallschale
Foto · Photo: Kunal Lakhotia · Pexels · Pexels License

Ein Restaurant in Barnsley und sein Direktor sind mit mehr als 11.000 Pfund Bußgeld belegt worden, nachdem Lebensmittelkontrolleure Milch in einem als milchfrei verkauften Gericht fanden.

Balti House Barnsley, das in Darton unter dem Namen Balti Palace firmiert, bekannte sich vor einem Gericht in einem Fall zu einem Verstoß gegen die Lebensmittelsicherheit schuldig, teilte der Stadtrat von Barnsley mit. Mohammed Nozrul Islam, Direktor des Unternehmens, bekannte sich in seiner Funktion als Direktor zu einem ähnlichen Verstoß schuldig.

Der Fall geht auf einen Testkauf der Kontrolleure des Stadtrats im April 2026 zurück. Sie bestellten im Restaurant ein als milchfrei ausgewiesenes Mutton Bhuna und ließen es untersuchen; das Ergebnis zeigte laut Stadtrat, dass das Gericht Milch enthielt.

Was auf den Tisch kommt, muss dem entsprechen, was an der Theke versprochen wurde.

Balti House Barnsley wurde mit 9.396 Pfund belegt, eine Summe aus Geldstrafe, Verfahrenskosten und einem Opferzuschlag, so der Stadtrat. Islam erhielt auf derselben Grundlage weitere 1.612 Pfund. Zusammen beliefen sich die bei der Anhörung verhängten Strafen auf mehr als 11.000 Pfund.

Ein wiederholter Milchverstoß

Der Stadtrat erklärte, das Unternehmen sei bereits 2025 nach einem ähnlichen Verstoß verwarnt worden, als ein bei einem früheren Testkauf als milchfrei ausgewiesenes Balti ebenfalls Milch enthielt. Die Kontrolleure kehrten im April 2026 nach dieser ersten Verwarnung zurück, so der Stadtrat.

Stadträtin Sam Burdett, Sprecherin des Stadtrats von Barnsley für Gemeinschaften, sagte, Kunden, die ein milchfreies Gericht für jemanden mit Milchallergie bestellen, hätten das Recht zu erwarten, dass das Servierte dem Versprochenen entspricht. Der Fall sei besonders besorgniserregend, weil es sich um einen wiederholten und nicht um einen ersten Verstoß handele.

Allergenkontrollen in Barnsley

Burdett sagte, Betriebe, die Kunden bei Allergenen täuschen, müssten damit rechnen, identifiziert und mit einem Bußgeld belegt zu werden, wenn sich die Standards nach Hinweisen und Verwarnungen nicht verbesserten. Der Stadtrat erklärte, sein Team für Lebensmittelkontrolle führe weiterhin Testkäufe bei Betrieben im gesamten Bezirk durch, wobei die Allergenkennzeichnung zu den geprüften Punkten gehöre.

Der Stadtrat bezeichnete die Vorwürfe lediglich als Verstöße gegen die Lebensmittelsicherheit und nannte keine konkrete Rechtsgrundlage. Milch in einem als milchfrei vermarkteten Gericht berge ein potenzielles Gesundheitsrisiko für Kunden mit Milchallergie, hieß es.

Barnsley steht damit nicht allein: Auch anderswo in Großbritannien stehen Gastronomiebetriebe in diesem Herbst vor eigenen Strafen und Schließungen, während Küchen wie die des neuen Londoner Restaurants von Florence Knight weiter eröffnen. Der Stadtrat von Barnsley hat nicht mitgeteilt, ob in dem Lokal in Darton weitere Testkäufe geplant sind.

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