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Death & Co Seattle eröffnet fünfte Bar in Pioneer Square

Die New Yorker Cocktailbar-Gruppe eröffnet ihre fünfte Adresse mit 80 Plätzen an der RailSpur Alley, mit 12 Menüseiten, Tartines und Teilgerichten in Pioneer Square.

Ein blassgrüner Cocktail in einer Coupette leuchtet auf einem dunklen Bartisch
Archivbild · Photo: cottonbro studio · Pexels · Pexels License

Death & Co Seattle eröffnete am Donnerstag, den 4. September 2026, an der RailSpur Alley in Pioneer Square, die fünfte Adresse der New Yorker Cocktailbar-Gruppe, die 2007 gegründet wurde.

Der Raum bietet 80 Plätze zwischen Innenbar und Außenbereich, untergebracht in einem restaurierten Backstein-Holz-Lagerhaus in der 419 Occidental Avenue S. Die weiße Marmorbar und die von unten beleuchteten Flaschenregale stammen aus den anderen Häusern der Gruppe; eine Fensterwand nicht — die die Originalbar im East Village nie hatte.

Death & Co Seattle in Zahlen

Pioneer Square bekommt eine Marmorbar und beleuchtete Regale, gebaut für den langen Schluck.

Die Getränkekarte umfasst 12 Seiten, aufgeteilt in saisonale Kreationen und Hausklassiker, mit einem alkoholfreien Abschnitt und einer kurzen Reserveliste für Gäste, die etwas Selteneres suchen. Snacks, Teilgerichte und Tartines runden die Küche ab, mit saisonalen Akzenten von Marionbeere und Dungeness-Krabbe.

„Unsere fünfte Adresse bringt unser Engagement für feine Cocktails und außergewöhnliche Gastfreundschaft in den pazifischen Nordwesten und stellt zugleich eine ganz eigene, lokale Ausdrucksform unserer Bar vor", erklärte das Unternehmen in seiner Eröffnungsmitteilung.

Death & Co eröffnete sein Flaggschiff 2007 im East Village von Manhattan, zu einer Zeit, als kaum eine amerikanische Bar überhaupt eine Cocktailkarte druckte. Der Gruppe wird ein großer Anteil daran zugeschrieben, Cocktailkultur in den Mainstream gebracht zu haben, und ihre eigenen Cocktailbücher gewannen einen James Beard Award. Los Angeles, Denver und Washington D.C. folgten, bevor Seattle an der Reihe war.

Warum Pioneer Square, kein schickeres Viertel

Mitgründer David Kaplan lebt seit mehreren Jahren in Seattle und nennt die Geschichte und Fußläufigkeit von Pioneer Square als Grund, das Viertel habe ihn an das East Village erinnert, wo Death & Co einst begann. Die Ankunft der Bar passt zu einem breiteren Wandel im ältesten Viertel der Stadt, wo neue Restaurants und Bars jahrelang leer stehende Erdgeschosse füllen.

Death & Co ist eine von mehreren Eröffnungen innerhalb von RailSpur, der Neuentwicklung der Occidental Avenue durch Urban Villages: Drei Restaurants von Köchin Renee Erickson, die Lowlander Brewery, Un Po Tipsy und Mio Oh Mio ziehen ebenfalls dort ein. Dieses Wachstum läuft gegen den Trend in einer Branche, in der andernorts Schließungen zeitweise auf zwanzig am Tag kamen.

Eine sechste Stadt hat Death & Co noch nicht genannt. Vorerst bekommt Pioneer Square die Marmorbar, die beleuchteten Regale und eine Fensterwand, die es im East-Village-Original nie gab.

Quellen

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