Hans im Glück gewinnt Gold für Partnerzufriedenheit
Eine unabhängige Befragung des Franchisenetzwerks der deutschen Burgerkette zeigt zufriedenere Partner als der Branchendurchschnitt, so Hans im Glück.

Hans im Glück hat den Igenda-Award Gold 2026 gewonnen, nachdem eine unabhängige Befragung ergeben hat, dass die Franchisepartner der deutschen Gourmet-Burgerkette zufriedener mit dem System sind als der Branchendurchschnitt.
Die Kette mit Sitz in München erhielt die Auszeichnung am 29. Oktober, basierend auf einer Partnerzufriedenheitsanalyse der Igenda Gesellschaft für Unternehmens- und Netzwerkevaluation, die regelmäßig Franchisenetzwerke im deutschsprachigen Raum untersucht.
Die Befragung richtete sich an drei Punkten aus: ob Franchisepartner den Vertrag erneut unterschreiben würden, ob sie das System weiterempfehlen würden und wie stark sie sich mit der Marke verbunden fühlen. Hans im Glück hat die Ergebnisse in keiner der drei Kategorien veröffentlicht.
Die Werte bleiben privat. Das einzige Wort, das Hans im Glück behält, lautet: Gold.
Stefanie Greineder, Director Franchise Sales bei Hans im Glück Franchise, sagt, die Auszeichnung solle zu weiterer Zusammenarbeit mit den Partnern motivieren. Das Unternehmen wolle die Ergebnisse laut Greineder nutzen, um Stärken und Verbesserungsbedarf zu identifizieren, statt das Gold als Endergebnis zu behandeln.
Die Bewertung von Hans im Glück
Igenda wendet dieselbe Methodik bei anderen Franchisegebern an. Die Immobiliengruppe Dahler holte sich dieses Jahr zum achten Mal in Folge ihr eigenes Gold, basierend auf 48 befragten Partnern und Büroleitern in Deutschland, Österreich und Spanien. Wie viele eigene Partner Hans im Glück befragt hat, teilte das Unternehmen nicht mit.
Ohne veröffentlichte Zahlen wirkt das Gold vor allem als Marketingsiegel: ein Gütezeichen für die Partnerakquise, keine Kennzahl, an der sich Partner oder Investoren tatsächlich orientieren können.
Von München in vier Länder
Thomas Hirschberger eröffnete 2010 in München den ersten Hans-im-Glück-Burgergrill, mit Sesambrötchen, offener Küche und Einrichtung aus Birkenstämmen. Im April 2026 folgte das 100. Restaurant in Mannheim, heute ist die Kette in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden vertreten.
Der Großteil dieser Standorte wird von Franchisepartnern und nicht von eigenen Filialen betrieben – weshalb ein Zufriedenheitswert, so knapp er auch ausfällt, für eine Kette zählt, die weiterhin Betreiber für neue Gebiete sucht.
Die Auszeichnung kommt in einem schwierigen Jahr für das deutsche Gastgewerbe: In Bayerns Gastronomie steigen die Insolvenzen, während manche Betriebe gleichzeitig auf ältere Formate wie das Buffet zurückgreifen. Eine Franchisekette, die mit Partnertreue wirbt, untermauert damit auch ihr Angebot an Interessenten, die mit der Unterschrift noch zögern.
Igenda will die nächste Franchise-Zufriedenheitsrunde 2027 durchführen. Bis dahin bleibt von Hans im Glücks Ergebnis ein einziges Wort: Gold.


