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Pepper Lunch: Troy Hooper tritt als US-Chef ab

Der Architekt des US-Wachstums der Teppanyaki-Kette wechselt am 25. September in eine strategische Beraterrolle; Yugo Tago übernimmt.

Meat and enoki mushrooms searing on a tabletop grill plate
Archivbild · Photo: Gibson Chan / Pexels · Pexels License

Pepper Lunch Troy Hooper tritt als Geschäftsführer der US- und Kanada-Aktivitäten zurück und wechselt ab dem 25. September in eine strategische Beraterrolle.

Hooper kam 2023 an Bord, um das Wachstum in Nordamerika zu leiten, und gilt als Architekt engerer Beziehungen zu Franchisenehmern und Lieferanten, während sich die Marke in einem Markt zu etablieren versuchte, in dem sie sich seit Langem schwertut.

Pepper Lunch, 1994 in Japan gegründet, betreibt inzwischen über 580 Filialen in 16 Ländern, doch die US-Präsenz bleibt winzig: nur 11 Restaurants in den USA und Guam, nachdem die Zahl Anfang des Jahrzehnts höher lag, bevor sie schrumpfte.

Pepper Lunch wäre heute in den USA nicht dort, wo es steht, ohne Troys Führung.

Konzernchef übernimmt direkt

Yugo Tago, Group Chief Executive der Muttergesellschaft Hot Palette Holdings Group, übernimmt persönlich die Leitung des US-Geschäfts, statt sofort einen festen Nachfolger zu benennen; Chief Operating Officer Mark Bailey bleibt im Amt.

"Pepper Lunch wäre heute in den Vereinigten Staaten nicht dort, wo es steht, ohne Troys Führung, Engagement und Glauben an die Marke", sagte Tago, ohne die Gründe für den Wechsel näher zu erläutern.

Die Kette hat sich zum Ziel gesetzt, ihre globale Größe bis 2030 nahezu zu verdoppeln, und das Management hat wiederholt betont, dass die USA die Plattform sind, von der diese Expansion abhängt.

Ein Markt, der sich dem Format widersetzt

Das Selbstgar-Konzept auf der heißen Platte von Pepper Lunch, in asiatischen Einkaufsstraßen weit verbreitet, hat es in den USA schwerer, ein Publikum zu finden, wo Fast-Casual-Konkurrenten stärker etabliert und Immobilienkosten höher sind.

Der Führungswechsel fällt in dieselbe Woche, in der Boston's Pizza einen neuen Präsidenten für seine eigene geschrumpfte US-Sparte ernannte – ein Zeichen dafür, dass mehrere internationale Ketten gleichzeitig ihre US-Strategie überarbeiten.

Hot Palette hat nicht mitgeteilt, ob es die Eröffnungen in den USA während des Übergangs verlangsamt oder mit bereits geplanten Standorten fortfährt. Von der Fachpresse befragte Franchisenehmer sagten, sie hätten während der Übergabe keine Anzeichen für Störungen in der Lieferkette oder bei der Marketingunterstützung bemerkt, was auf einen geordneten Übergang hindeutet.

Quellen

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