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Insolvenz in Osaka: LIAISON-Betreiber mit 1,2 Mrd. Yen Schulden

The DINING, das 2017 das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete französische Restaurant LIAISON eröffnete und auf rund 30 Lokale wuchs, hat den Betrieb bei etwa 300 Gläubigern eingestellt.

Glastürme und Einkaufskomplex Grand Front Osaka neben dem Bahnhof Osaka
Foto · Photo: Mc681 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Die Insolvenz in Osaka von The DINING, dem Unternehmen hinter dem mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten französischen Restaurant LIAISON, umfasst Verbindlichkeiten von rund 1,2 Milliarden Yen, wie die Wirtschaftsauskunftei Teikoku Databank mitteilte. Nach Angaben der Auskunftei vom 16. September hatte der Betreiber den Geschäftsbetrieb bis zum 3. September eingestellt und bereite einen Insolvenzantrag vor.

Die Schulden verteilen sich auf rund 300 Gläubiger, berichtete MBS News unter Berufung auf Teikoku Databank. Nach Angaben der Niederlassung der Auskunftei in Osaka, die Sankei News zitiert, handelt es sich um die höchsten Verbindlichkeiten eines Gastronomieunternehmens in der Region Kinki in diesem Jahr.

The DINING wurde im Dezember 2011 im Bezirk Kita in Osaka gegründet. Laut Sankei News betrieb das Unternehmen Restaurants mit der Regionalküche von Miyazaki sowie Lokale für Shabu-Shabu vom Schwein und Grillspieße. 2013 eröffnete es laut dem Wirtschaftsportal Fukeiki.com Mansaku, ein Restaurant mit der Küche Miyazakis, im Komplex Grand Front Osaka.

Rund 30 Lokale und 2,35 Milliarden Yen Umsatz, doch die gestiegenen Kosten ließen sich nicht weitergeben.

Ein Michelin-Stern und rund 30 Lokale

LIAISON öffnete im November 2017 und erhielt nach Angaben von Teikoku Databank einen Stern vom Guide Michelin. Fukeiki.com datiert den Stern auf 2018.

Laut Teikoku Databank wuchs das Unternehmen nach der Corona-Pandemie schnell und eröffnete Schwesterrestaurants von LIAISON, französische Bistro-Bars und französische Kushiage-Theken. Nach Angaben von Sankei News betrieb es rund 30 Lokale in Kaufhäusern und Geschäftsgebäuden nahe dem Bahnhof Osaka sowie in Kyoto, Nagoya und im Zentrum Tokios und setzte im Geschäftsjahr bis September 2025 rund 2,35 Milliarden Yen um.

Die Gründe für die Insolvenz in Osaka

Nach Angaben von Teikoku Databank stiegen die Kosten für neue Standorte, während höhere Preise für Zutaten und Personal nicht vollständig an die Gäste weitergegeben werden konnten, sodass das Unternehmen Verluste schrieb. Die Wiederaufnahme von Kreditrückzahlungen, die während der Pandemie gestundet worden waren, und die Mietbelastung hätten die Liquidität zusätzlich belastet, so die Auskunftei.

Das Unternehmen übertrug den Betrieb einiger Lokale an andere Firmen, um sich zu sanieren, berichtete Sankei News. Die Schließungen von LIAISON-Restaurants begannen vor etwa einem Jahr, und zuletzt wurden alle LIAISON-Standorte geschlossen, berichtete MBS News unter Berufung auf die Auskunftei.

Auch andere Restaurantgruppen sind in diesem Jahr geschrumpft, darunter Whitbread im Vereinigten Königreich, das seine letzten 106 Beefeater-Restaurants geschlossen hat. In Japan sind einige Lebensmittelpreise 2026 stark gestiegen: Die Sanma-Preise haben sich nach schwachen Fängen vor Hokkaido verdreifacht.

Für die Insolvenz in Osaka muss der Antrag noch gestellt werden: The DINING hat das Verfahren laut Fukeiki.com seinen Anwälten übertragen.

Quellen

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