Premios Nacionales de Hostelería 2026: die 18 Preisträger
Der Branchenverband Hostelería de España hat die Gewinner seiner 20. nationalen Gastgewerbepreise bekannt gegeben. Die Gala findet am 18. November in Segovia statt, zwei Preise bleiben in der Gastgeberstadt.

Die Premios Nacionales de Hostelería, die nationalen Gastgewerbepreise Spaniens, haben ihre Preisträger für 2026: Der Branchenverband Hostelería de España veröffentlichte die 18 Namen am 6. Oktober. Überreicht werden die Auszeichnungen am 18. November in Segovia.
Es ist die 20. Ausgabe. Hostelería de España, der Arbeitgeberverband, der mehr als 300.000 Betriebe des Gastgewerbes vertritt, richtet sie in diesem Jahr gemeinsam mit HOTUSE aus, dem Segovianer Verband der Beherbergungs-, Gastronomie- und Tourismusbetriebe. Die Preise wandern von Stadt zu Stadt: Die Provinzverbände bewerben sich, der nationale Vorstand entscheidet, und Segovia erhielt im April den Zuschlag, nachdem Castellón am 4. November die Gala des Jahres 2025 ausgerichtet hatte. Das Medium La Ciutat aus Tarragona verortet die Zeremonie im Teatro Juan Bravo.
Wer die Premios Nacionales de Hostelería gewinnt
Achtzehn Preise, zwei für die Gastgeberstadt und kein Wort darüber, wer in der Jury saß.
Der Preis für den Gastronomieunternehmer geht an Alberto Cándido López Duque vom Mesón de Cándido in Segovia, der mit zwölf Jahren in den Familienbetrieb eintrat; das Haus wird inzwischen in fünfter Generation geführt. Gastronomiebetrieb des Jahres ist Proyectos y Servicios Gastronómicos, die Gruppe aus Bilbao hinter den Lokalen Víctor Montes, La Olla und El Globo. Der Preis für den Koch und Unternehmer geht an Joan Bosch vom Can Bosch in Cambrils (Tarragona), das seit 1984 einen Michelin-Stern hält, und der Preis für den Service an Javier Gil Jarén, Restaurantleiter im Gaytán in Madrid.
Fünf Preise würdigen ein Unternehmen für genau ein Engagement. Gesellschaftliche Verantwortung: La Famiglia se sienta a la mesa, die Gruppe aus Saragossa mit mehr als 115 Restaurants in Spanien, Portugal und Andorra. Inklusion von Menschen mit Behinderung: Catering En Esencia aus Almería, wo 13 der 20 Beschäftigten eine Behinderung haben und die Küchen rund 1.200 Essen am Tag zubereiten. Innovation: Atenea Sky Club im achten Stock des Ateneo Mercantil in Valencia. Förderung der spanischen Kultur und Gastronomie: Restaurante Las Tinajas in Granada, geöffnet seit 1971. Nachhaltigkeit: Vidocq in Formigal (Huesca), dem 36 Maßnahmen zu Energie, Verpackungen und Einkauf angerechnet werden.
Der Preis für Internationalisierung, Aquí España genannt, geht an Hispania-N Catering & Restaurant in London. Der Concordia-Preis José Luis Fernández Noriega geht an José Gómez vom Schinkenhersteller Joselito, und der Preis für den Beitrag zur Verbesserung der Branche an Mariano Nicolás Hernández, den Gründer von El Churra in Murcia.
Ein Verband, der die eigene Branche auszeichnet
Die übrigen sechs Preise liegen rund um das Restaurant, nicht in ihm. Kommunikation: Tapas Magazine. Institution: die Stadtverwaltung von Benidorm. Lieferant: die Wein- und Getränkegruppe J. García Carrión. Verbandsarbeit: Cristina Ruiz Sagarduy, Geschäftsführerin des Verbands der Gastronomieunternehmer von Salamanca. Ausbildung: die Escuela Felipe VI in Segovia. Und ein Kundenpreis, der an den Komiker und Schauspieler Carlos Latre geht.
Als Liste gelesen zeigt sie einen Branchenverband, der sein eigenes Umfeld würdigt: Mitglieder, einen Lieferanten, ein Rathaus, die Geschäftsführerin eines Mitgliedsverbands und einen Kunden. Zwei der 18 Preise bleiben in der Gastgeberstadt. Die Mitteilung sagt weder, wie viele Bewerbungen eingereicht wurden, noch, wer in der Jury saß.
Der Service hat erst seit der 17. Ausgabe eine eigene Kategorie. Personal ist in diesem Herbst das andere Thema der Branche: Das Gastgewerbe führt die Einstellungsprognose in Spanien an.
Die Trophäen wechseln am 18. November in Segovia den Besitzer.


