Denny's schließt fünf Lokale in Minnesota und Wisconsin
Der Franchisenehmer M15 Inc. schloss am 3. September vier Restaurants in Minnesota und eines in Wisconsin und kündigte einen Antrag nach Chapter 7 an.

Denny's schließt seit dem 3. September fünf weitere Restaurants: Der Franchisenehmer M15 Inc. machte seine vier Lokale in Minnesota und eines in Wisconsin dicht, wie Nation's Restaurant News berichtet.
Die Restaurants standen in Burnsville, Maplewood, Roseville und North Branch in Minnesota sowie in Hudson, Wisconsin. Vier der fünf Häuser lagen damit in Minnesota, das fünfte direkt jenseits der Staatsgrenze. Lokale Medien berichten, die Türen seien um sieben Uhr morgens verschlossen und die Beschäftigten am selben Morgen informiert worden.
Was der Franchisenehmer zu den Schließungen von Denny's sagte
Denny's sucht nach eigenen Angaben Betreiber für die fünf geschlossenen Lokale.
M15 Inc. erklärte, nach angehäuften Schulden weder Löhne noch Lieferungen bezahlen zu können, und kündigte einen Antrag nach Chapter 7 an, so Nation's Restaurant News und Fast Company. Weitere öffentliche Stellungnahmen gab das Unternehmen nicht ab; die genannten Zahlen liegen bislang nicht als Gerichtsakte vor. Wie viele Beschäftigte betroffen sind, hat weder der Franchisenehmer noch Denny's mitgeteilt.
Denny's teilte mit, man arbeite „mit Dringlichkeit gemeinsam mit unserem Franchisenetz daran, jeden gangbaren Weg zu prüfen, um so viele dieser Restaurants wie möglich wieder zu öffnen". Einen Zeitplan nannte das Unternehmen nicht.
Mit diesen fünf Standorten steigt die Zahl der seit Anfang 2024 geschlossenen Denny's-Restaurants nach eigener Zählung auf rund 155. Denny's schloss 2025 4,5 % seiner Standorte und meldete für dieses Jahr einen Umsatzrückgang von 2 %.
Eine Kette mitten im Umbau
Die 73 Jahre alte Kette wurde im Januar für 620 Millionen Dollar von einer Gruppe von Private-Equity-Investoren zusammen mit Yadav Enterprises gekauft, einem der eigenen Franchisenehmer. Seither führt Vorstandschef Christopher Bode ein Programm, das das Unternehmen Project Grand Slam nennt.
Teil des Plans ist das Aussortieren der schwächsten Restaurants, was den Durchschnittsumsatz je Standort nach Firmenangaben von 1,9 auf 2,2 Millionen Dollar heben soll. Im Sommer startete Denny's zudem einen landesweiten Cateringdienst.
Die amerikanische Casual-Dining-Branche verliert seit Monaten Standorte; vor einem Monat schloss O'Charley's seine eigenbetriebenen Restaurants. Wann oder ob die fünf Lokale unter einem anderen Betreiber wieder öffnen, hat Denny's nicht gesagt.
Quellen
- Nation's Restaurant News · 2026-09-09
- Fast Company · 2026-09-09
- Hoodline · 2026-09-08


