Silvia Bernardocchi, Ehefrau von Giancarlo Perbellini, gestorben
Sie verantwortete die Finanzen der Restaurantgruppe Perbellini in Verona und war Vizepräsidentin einer Stiftung in Padua gegen Gallengangskrebs, die nun einen Fonds in ihrem Namen einrichtet.

Silvia Bernardocchi, die Ehefrau des Kochs Giancarlo Perbellini vom Drei-Sterne-Restaurant Casa Perbellini 12 Apostoli in Verona, ist am Morgen des Mittwochs, 30. September, im Alter von 57 Jahren gestorben, wie die Nachrichtenagentur Adnkronos und der Sender Canale Dieci berichteten.
Nach Angaben der Agentur ANSA war sie seit Langem an einem Cholangiokarzinom erkrankt, einem Krebs der Gallengänge. Die Veroneser Tageszeitung L'Arena und Sky TG24 berichteten, dass die Krankheit im Jahr 2024 festgestellt wurde und dass sie in Padua behandelt wurde.
Silvia Bernardocchi und die Gruppe Perbellini
Ihr Name steht nun auf einem Forschungsfonds für den Krebs, der 2024 bei ihr festgestellt wurde.
Silvia Bernardocchi war von Beruf Steuerberaterin und führte die Finanzen der Restaurantgruppe ihres Mannes, wie L'Arena und Sky TG24 berichteten.
Das Aushängeschild der Gruppe ist die Casa Perbellini 12 Apostoli, die der Guide Michelin im November 2024 mit einem dritten Stern auszeichnete, wie ANSA und L'Arena meldeten. Perbellini nannte das Ergebnis damals „einen dreifachen Salto“ und dankte seiner Frau ausdrücklich mit Namen, wie L'Arena und das Fachportal Italia a Tavola berichteten. Italia a Tavola und die sizilianische Tageszeitung La Sicilia nennen außerdem die Locanda Perbellini al Mare, das Restaurant der Gruppe in Bovo Marina an der Südküste Siziliens.
Die Casa Perbellini liegt in einer Provinz, die im Ausland vor allem für ihren Wein bekannt ist: Der Amarone della Valpolicella erhielt in der Liste Tre Bicchieri 2027 für Venetien erneut 13 Auszeichnungen, wie der Weinführer von Gambero Rosso angab.
Ein Forschungsfonds für das Cholangiokarzinom
Im Jahr 2025 half Silvia Bernardocchi, in Padua die Fondazione Colangiocarcinoma ETS zu gründen, deren Vizepräsidentin sie war, wie ANSA und L'Arena berichteten. Sky TG24 und La Sicilia nannten den Chirurgen Enrico Gringeri und die Managerin Giorgia Scognamiglio als die weiteren Gründer. Nach Angaben von L'Arena und Sky TG24 finanziert die Stiftung die Forschung zu Erkrankungen der Gallengänge und unterstützt Patientinnen und Patienten, die diese Diagnose erhalten.
Nach ihrem Tod kündigte die Stiftung einen Fondo Silvia Bernardocchi per la ricerca an, wie Adnkronos und Canale Dieci meldeten. Scognamiglio, die Präsidentin der Stiftung, sagte, dass die gesammelten Gelder vollständig in die wissenschaftliche Forschung zum Cholangiokarzinom und zu anderen Erkrankungen der Gallengänge fließen sollen und dass die Initiative dem Willen von Silvia Bernardocchi entspreche, wie beide Medien berichteten.
Keiner der am Mittwoch veröffentlichten Berichte nannte einen Termin für die Beerdigung oder sagte, ob die Restaurants der Gruppe Perbellini geschlossen bleiben, und keiner zitierte eine Erklärung der Familie oder der Restaurants.


