House of Gods eröffnet in Canary Wharf mit Sacred Garden
Das dritte Haus der in Edinburgh gegründeten Hotelgruppe bringt ein Dachrestaurant mit 300 Plätzen nach Canary Wharf – der erste Schritt der Marke in Londons Freizeitmarkt.

House of Gods, die maximalistische Hotelmarke aus Edinburgh, eröffnete am 21. September ihr drittes Haus in Canary Wharf, mit Sacred Garden, einem Dachrestaurant mit 300 Plätzen, als Aushängeschild.
Das Hotel mit 79 Zimmern folgt auf Standorte in Edinburgh und Glasgow und markiert den ersten Schritt der von Imbiba unterstützten Gruppe nach London. Das Design setzt auf die theatralische Handschrift der Marke: klassische Zimmer neben zwei Suiten mit freistehenden Badewannen und privaten Balkonen, gedacht als Ziel für sich selbst statt als Ort, den Gäste nur durchqueren.
Sacred Garden serviert mediterran inspirierte Küche, mit einem Cocktailprogramm, das sich laut Betreibern an Musik, Mode und Popkultur orientiert statt an einer konventionellen Barkarte. Mit 300 Plätzen ist das Dachrestaurant mit Abstand der größte Gastraum, den die Gruppe bislang eröffnet hat.
Eine Wette mit 300 Dachterrassen-Plätzen darauf, dass sich die Abende in Canary Wharf endlich lohnen.
Ein drittes Haus, eine größere Wette
„Die Eröffnung in London ist ein enorm bedeutender Moment für House of Gods“, sagte Justine Conway, Geschäftsführerin der Gruppe. Die Marke wurde 2019 von den Brüdern Mike und Ross Baxter gegründet, und ihre Expansion nach Canary Wharf testet, ob sich eine in Schottlands zwei größten Städten entwickelte Boutique-Hotel-Formel auf einen deutlich größeren und umkämpfteren Hauptstadtmarkt übertragen lässt.
Der erklärte Ansatz der Gruppe dreht sich um „einprägsame Erlebnisse statt einfach nur Schlafzimmer“ – eine Strategie, die Essen und Trinken bei Sacred Garden ebenso viel Gewicht gibt wie den Zimmern darüber. Für ein Docklands-Viertel, das noch daran arbeitet, sich abseits der Bürozeiten ein Abend- und Wochenendpublikum aufzubauen, ist ein Dachlokal mit 300 Plätzen eine beträchtliche Wette auf eine Nachfrage, die es so noch nicht vollständig gibt.
Canary Wharfs wandelndes Abendgeschäft
Die Eröffnung reiht sich in eine Reihe neuer Adressen ein, die in diesem Monat verändern, wie London auswärts isst, von Cassette in Covent Garden bis zu den AA-Rosetten 2026 für die Spitzenküchen der Hauptstadt.
Canary Wharf versucht seit Jahren, den Ruf als Viertel abzulegen, das sich leert, sobald die Büros schließen, und ergänzt Wohntürme und Freizeitflächen neben den Bürogebäuden. Die Wette von Sacred Garden ist, dass ein großes, designgetriebenes Dachrestaurant Menschen nach 18 Uhr dort halten kann, statt sie nur mittags zu verköstigen.
Quellen
- The Caterer · 2026-09-21


