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Gault&Millau Normandie 2027 kürt David Gallienne

Der gelbe Führer vergab sein Regionalgold an den Koch von Le Jardin des Plumes in Giverny, bei einem Abend in Blonville-sur-Mer mit elf ungleich verteilten Preisen.

Angerichteter Fisch mit Muscheln, Kartoffeln und Buttersauce in einem weißen tiefen Teller auf gedecktem Tisch
Archivbild · Photo: Bingqian Li / Pexels · Pexels License

Gault&Millau hat am Montagabend David Gallienne von Le Jardin des Plumes in Giverny zum Gault&Millau d'Or der Normandie gekürt. Die regionale Verleihung fand in Blonville-sur-Mer an der Küste des Calvados statt, kurz bevor der Führer diese Woche in den Buchhandel kommt.

Das Gold ist die höchste regionale Auszeichnung in der Reihe lokaler Ausgaben, die der Führer in diesem Herbst quer durch Frankreich veranstaltet. Gallienne kocht wenige hundert Meter von Monets Garten entfernt, in einem Haus, das sich seinen Namen mit normannischem Gemüse und normannischer Milchwirtschaft gemacht hat, nicht mit den Sahnesaucen der Ansichtskarte.

Wen Gault&Millau Normandie 2027 auf die Bühne holte

Die Preise folgen der Küstenstraße, und das Binnenland zahlt die Rechnung.

Zehn weitere Preise wurden verlesen. Samuel Gaspar vom Château d'Audrieu erhielt den Grand de Demain, die Auszeichnung für den Koch, von dem der Führer noch zu hören erwartet. Benoît Chicot von La Toile de Lin in Doudeville wurde Jeune Talent, Claire Chapdelaine vom Le Littré in Avranches bekam das Pendant für den Service.

Der Rest folgte den offensichtlichen Stärken der Region. Morgan Socha von L'Assiette Normande in Honfleur gewann den Preis für die Küche des Meeres, Tom Blain von Rhiza in Pré d'Auge den für das Terroir, Jérôme Alleaume vom L'Essentiel in Deauville den für Patisserie. Juliette Leblond von La Bise in Le Havre wurde Sommelière, Stéphanie Amy vom L'Angle Saint-Laurent in Bayeux erhielt den Preis für den Empfang.

Calvados holt fünf, die Orne keinen

Die Karte wiegt schwerer als die einzelnen Trophäen. Calvados sammelte fünf Preise, die Manche drei, Seine-Maritime und Eure teilten sich den Rest. Die Orne, das Binnendepartement ohne Küste und ohne Badeorte, ging leer aus.

Das ist das Muster, das die Regionalausgaben immer wieder hervorbringen: Geld und Gedecke liegen an der Küste, in Deauville, Honfleur und Le Havre, und die Führer folgen. Dieselbe Lesart brachte Anfang des Monats das Pariser Gold hervor, wo der Sieger ebenfalls außerhalb des Zentrums saß.

Die Ausgabe Gault&Millau Normandie 2027 erscheint am Donnerstag. Ob die Orne in der Auswahl 2028 auftaucht, sagt mehr über die Region als ein weiteres Gold in Giverny.

Quellen

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