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Psychische Gesundheit in der Gastronomie: 65% nennen den Job

Die Jahresumfrage von Hospitality Action, in diesem Sommer mit Agilysys erhoben, berichtet zudem, dass 61% der Führungskräfte eine Kollegin oder einen Kollegen stützen sollten.

Kupfer- und Stahltöpfe auf dem Herd einer leeren professionellen Restaurantküche
Foto · Photo: Skylar Kang · Pexels · Pexels License

Fast zwei Drittel der Führungskräfte im Gastgewerbe, die im Erwachsenenleben ein psychisches Problem hatten, nennen die Arbeit als Auslöser. Das geht aus der Mental Health and Wellbeing Survey 2026 der gemeinnützigen Organisation Hospitality Action hervor.

Der Wert liegt bei 65%. Die Umfrage wurde im Sommer gemeinsam mit dem Technologieunternehmen Agilysys erhoben und erfasst Beschäftigte des Gastgewerbes im gesamten Vereinigten Königreich; die Antworten der Führungskräfte werden getrennt von denen der übrigen Belegschaft ausgewiesen.

Die Organisation erklärt, die Ergebnisse beschrieben eine Gruppe, die sich um das Wohlbefinden anderer kümmern soll und dabei ihr eigenes trägt. Sie berichtet, 61% der Führungskräfte seien im vergangenen Jahr gebeten worden, eine Kollegin oder einen Kollegen mit psychischen Schwierigkeiten zu unterstützen, gegenüber 40% unter allen Beschäftigten der Branche.

Wer das Team zusammenhalten soll, berichtet von derselben Last wie alle anderen.

Was die Umfrage zur psychischen Gesundheit berichtet

Nicht alle Befunde weisen in dieselbe Richtung. Rund zwei Drittel der Befragten gaben an, eine gute Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu haben und in einem Umfeld zu arbeiten, in dem offen über psychische Gesundheit gesprochen werden kann. 54% sagten, sie fühlten ihr Wohlbefinden von ihrem Arbeitgeber unterstützt.

Hospitality Action veröffentlicht die Umfrage jährlich und erklärt, der Abschnitt zu Führungskräften sei in diesem Jahr erweitert worden. Die in dieser Woche verbreitete Zusammenfassung nennt keine Stichprobengröße.

Was Führungskräfte nach eigener Aussage brauchen

Auf die Frage, was helfen würde, antworteten 47%, sie wünschten sich mehr Führungsschulungen, damit Vorgesetzte ein Problem erkennen und darauf reagieren können. Die Organisation erklärt, Schulung sei der Wunsch, der in ihren jüngsten Umfragen am stärksten gewachsen ist.

Die Zusammenfassung schlüsselt die Ergebnisse weder nach Betriebsgröße noch nach Segment der Branche auf und nennt keine Arbeitgeber. Sie stellt die Antworten der Führungskräfte dem gesamten Sample gegenüber, nicht einem Vorjahr, sodass keine Entwicklung ausgewiesen wird.

Die Zahlen kommen in einem Jahr, in dem die Branche Standorte verliert. Das britische Gastgewerbe schloss im Frühjahr rund zwanzig Betriebe pro Tag, und Whitbread schloss am 10. September 106 Beefeater-Restaurants. Hospitality Action will die vollständige Umfrage später im Jahr veröffentlichen. Die Beratungsleitung steht allen offen, die in der Branche arbeiten.

Quellen

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