Beste Restaurants in Wien 2026: 15 Tische, die sich lohnen
Von den Drei-Sterne-Menüs im Steirereck bis zum Kalbsschnitzel um 26,50 Euro am Alsergrund: 15 Wiener Tische, geprüft am Guide Michelin Österreich 2026, mit Preisen und Reservierungstipps.

Beste Restaurants in Wien gibt es 2026 in jeder Preisklasse, und unsere Liste bringt sie auf 15 Adressen, von den zwei Drei-Sterne-Häusern der Stadt bis zu einem Gasthaus, in dem ein Wiener Schnitzel vom Kalb 26,50 Euro kostet. Wenn Sie nur einen Tisch reservieren, dann im Steirereck im Stadtpark, dem der Guide Michelin Österreich im März die drei Sterne bestätigt hat.
Wien isst in zwei Registern. Da ist die Stadt der Degustationsmenüs, in der der Guide Michelin Österreich 2026, vorgestellt am 18. März, 18 Sternerestaurants zählt: zwei mit drei Sternen, vier mit zwei und zwölf mit einem. Und da ist die Stadt der Beisln, Kaffeehäuser und Würstelstände, die wir in unserem Guide darüber beschrieben haben, was essen in Wien heißt. Unsere Auswahl „Beste Restaurants in Wien“ nimmt zehn Tische aus dem ersten Register und fünf aus dem zweiten, wo klassisch gekocht wird und die Rechnung niedriger ausfällt.
Die Preise gelten pro Person für das Essen, ohne Getränke, und stammen aus den Speisekarten der Restaurants, sofern diese veröffentlicht sind. In Österreich ist die Mehrwertsteuer in den Preisen auf der Karte enthalten; manche Häuser verrechnen ein Gedeck, bei Konstantin Filippou 9 Euro, und ein Trinkgeld von 5 bis 10 Prozent ist üblich.
In Wien kostet das günstigste Zwei-Sterne-Menü 188,88 Euro, und vorab sehen Sie nur die Zutaten.
Beste Restaurants in Wien, die Sie zuerst buchen sollten: Steirereck, Landstraße
Das Restaurant von Heinz und Birgit Reitbauer liegt in einem Pavillon aus Stahl und Glas im Stadtpark, Am Heumarkt 2a. Der Guide Michelin vergab im Jänner 2025 den dritten Stern und bestätigte ihn 2026. Michael Bauböck leitet die Küche gemeinsam mit Heinz Reitbauer, ein großer Teil der Produkte kommt vom familieneigenen Hof am Pogusch in der Steiermark, und der Brot- und der Käsewagen gehören fest zum Essen.
Auf der Karte vom September 2026 kosten die Abendmenüs 255 Euro für sechs und 275 Euro für sieben Gänge; mittags kosten vier Gänge 178 Euro und fünf Gänge 195 Euro. Das Steirereck hat nur von Montag bis Freitag geöffnet und nimmt Reservierungen direkt entgegen.
Amador, Döbling
Der zweite Drei-Sterne-Tisch Wiens ist das Restaurant von Juan Amador unter einem Weingut in der Grinzinger Straße 86, am Fuß der Grinzinger Weinberge. Das einzige Menü kostet 395 Euro und verbindet spanische Anspielungen wie eine Gilda und einen Gató mallorquín mit Wiener Motiven wie einem Kaiserschmarrn aus Kaisergranat. Geöffnet ist von Mittwoch bis Samstag am Abend; reserviert wird über die Website des Restaurants. Der Wein aus der Gegend wird heuer knapp: Die österreichische Weinlese 2026 war die kleinste seit zehn Jahren.
Mraz & Sohn, Brigittenau
Markus Mraz führt dieses Zwei-Sterne-Restaurant in der Wallensteinstraße 59 gemeinsam mit seinem Sohn Lukas. Das Menü ist eine Überraschung aus rund einem Dutzend Gängen: Vorab sehen Sie nur die Zutaten. Es kostet 188,88 Euro inklusive Wasser und ist damit das günstigste Zwei-Sterne-Menü der Stadt. Mraz & Sohn hat von Montag bis Freitag am Abend geöffnet; reserviert wird online oder telefonisch.
Konstantin Filippou, Innere Stadt
Zwei Sterne 2025 und wieder 2026 für das Restaurant von Konstantin Filippou an der Dominikanerbastei 17, wo Fisch und Meeresfrüchte das Menü bestimmen. Die Abendmenüs beginnen bei 265 Euro für sieben Gänge. Günstiger ist das Mittagessen am Montag und von Donnerstag bis Samstag: 75 Euro für drei Gänge oder 175 Euro für sechs Gänge mit der Brandade mit Kaviar und der Fischsuppe. Reserviert wird per Telefon oder E-Mail.
Doubek, Josefstadt
Stefan Doubek und Nora Pein haben Ende 2023 in der Kochgasse 13 eröffnet, und der Guide Michelin vergab im Jänner 2025 zwei Sterne. Gekocht wird ausschließlich über Holzfeuer, das Menü baut vor allem auf Fisch und Meeresfrüchten auf, und alle Gäste beginnen zur selben Zeit. Das einzige Menü kostet 385 Euro; eine vegetarische oder vegane Variante gibt es nicht. Reserviert wird über die Website des Restaurants.
Silvio Nickol Gourmet Restaurant, Innere Stadt
Im Palais Coburg an der Coburgbastei 4 hält Silvio Nickol zwei Sterne, mit einem Degustationsmenü, das auf der Karte vom Oktober 2026 330 Euro kostet, dazu 170 Euro für die Weinbegleitung oder 135 Euro für die alkoholfreie Begleitung. Geöffnet ist von Dienstag bis Samstag am Abend, ausschließlich mit Reservierung.
Pramerl & the Wolf, Alsergrund
Das Ein-Sterne-Restaurant von Wolfgang Zankl-Sertl in der Pramergasse 21 serviert ein Überraschungsmenü in einem ehemaligen Grätzlwirtshaus. Der Preis hängt von Tag und Uhrzeit ab: 170 Euro am Mittwoch und Donnerstag, 160 Euro für den frühen Durchgang am Freitag und Samstag zwischen 18 und 20 Uhr und 185 Euro um 20.30 Uhr. Reserviert wird online.
TIAN, Innere Stadt
Der vegetarische Stern Wiens, dazu mit einem Grünen Stern für Nachhaltigkeit, in der Himmelpfortgasse 23. Sechs Gänge kosten von Dienstag bis Donnerstag 178 Euro, acht Gänge 189 Euro, und jedes Gericht gibt es auch vegan. Wer weniger ausgeben möchte: Dasselbe Team führt das TIAN Bistro am Spittelberg, das 2026 neu mit einem Bib Gourmand ausgezeichnet wurde.
JOLA, Innere Stadt
Jonathan Wittenbrink kocht am Salzgries 15 ein veganes Überraschungsmenü, Larissa Andres leitet den Service. Der Guide 2026 vergab an JOLA einen Stern und einen Grünen Stern; das Menü, gedruckt auf Samenpapier, das Sie einpflanzen können, kostet 185 Euro. Geöffnet ist von Mittwoch bis Samstag am Abend; reserviert wird telefonisch oder online.
Addiert, Innere Stadt
Eine Theke für acht Gäste am Franz-Josefs-Kai 43, an der Jaeho Jung und Jungyun Kim neun koreanisch-europäische Gänge servieren, etwa österreichische Forelle, mariniert in Gochujang. Im März 2026 kam der erste Stern. Das Menü kostete im August 2026 210 Euro, die Weinbegleitung 105 Euro, und alle Gäste beginnen gemeinsam.
Zum Schwarzen Kameel, Innere Stadt
In der Bognergasse 5 wird seit 1618 unter dem Namen Kameel gehandelt. Im Erdgeschoß liegen Bar und Brasserie, bekannt für ihre Brötchen; im ersten Stock sitzt das Restaurant in Jugendstilräumen, die Karl Mayreder 1901 entworfen hat, mit Werner Pichlmaier als Küchenchef seit 2024. Als das Restaurant in die Beletage übersiedelte, kostete ein Wiener Schnitzel 29,50 Euro und das Reh 36 Euro. Geöffnet von Dienstag bis Samstag; reserviert wird online oder telefonisch.
Plachutta Wollzeile, Innere Stadt
Die Adresse für Tafelspitz, gekochtes Rindfleisch, das im Kupfertopf mit Suppe, Wurzelgemüse und Markknochen auf den Tisch kommt. Plachutta führt mehr als zehn Teile vom gekochten Rind; der Tafelspitz kostet 36,80 Euro, das magerere Tafelstück 29,80 Euro. Geöffnet ist täglich von 11.30 bis 23.30 Uhr in der Wollzeile 38; am Wochenende sollten Sie reservieren.
Meissl & Schadn, Innere Stadt
Am Schubertring 10–12 liegt ein Schnitzelrestaurant mit Schauküche, in dem das Wiener Schnitzel vom Kalb auf Bestellung herausgebacken wird, nach Wahl in Butterschmalz, Schweineschmalz oder Pflanzenöl, um 30,90 Euro. Der Apfelstrudel kostet 8,50 Euro; unser Apfelstrudel-Rezept erklärt, wie der Teig gezogen wird. Reservieren Sie vorab.
Gasthaus Pöschl, Innere Stadt
Ein kleines Wirtshaus in der Weihburggasse 17, eingerichtet vom Architekten Hermann Czech, mit einer Karte aus Wiener Klassikern und saisonalen Gerichten. Mittags gibt es unter der Woche Gerichte ab 11,90 Euro. Geöffnet ist von Montag bis Samstag von 12 bis 23 Uhr; die Stube ist klein, rufen Sie also vorher an.
Gasthaus Tante Liesl, Alsergrund
Im Jahr 2025 in der Servitengasse 7 neben der Servitenkirche eröffnet und 2026 mit einem Bib Gourmand ausgezeichnet. Auf der aktuellen Karte kostet das Wiener Schnitzel vom Kalb 26,50 Euro, der Tafelspitz 26,80 Euro und die Grammelknödel als Hauptgericht 18,80 Euro. Geöffnet ist täglich ab Mittag, im Sommer mit einem Gastgarten unter Bäumen, und es ist das günstigste ordentliche Wiener Essen unter den Adressen unserer Liste „Beste Restaurants in Wien“.
Beste Restaurants in Wien: häufige Fragen
Welches Restaurant in Wien hat die meisten Michelin-Sterne? Zwei teilen sich die Spitze: das Steirereck und das Amador, mit je drei Sternen im Guide Michelin Österreich 2026. Vier weitere halten zwei Sterne: Doubek, Konstantin Filippou, Mraz & Sohn und Silvio Nickol.
Was kostet ein Sterne-Abendessen in Wien? Von 160 Euro für den frühen Durchgang bei Pramerl & the Wolf bis 395 Euro im Amador, jeweils ohne Getränke. Günstiger ist das Mittagessen: 75 Euro für drei Gänge bei Konstantin Filippou, 178 Euro für vier Gänge im Steirereck.
Muss ich reservieren? Ja, in jedem Sternerestaurant dieser Liste, und zwar so früh wie möglich. Die Öffnungstage sind unterschiedlich: Das Steirereck und Mraz & Sohn sind am Wochenende geschlossen, die meisten anderen am Sonntag und Montag.
Wo isst man in Wien ein Wiener Schnitzel? Meissl & Schadn bäckt es im Fett Ihrer Wahl für 30,90 Euro heraus, Tante Liesl serviert es um 26,50 Euro. Beide verwenden Kalbfleisch, wie es der Name verlangt.
Wie wir ausgewählt haben
Ausgangspunkt war die Auswahl des Guide Michelin Österreich 2026 für Wien samt der Bib-Gourmand-Liste. Dazu kamen die Wirtshäuser, die für die Wiener Küche weiterhin der Maßstab sind. Aufgenommen haben wir nur Restaurants, die im Herbst 2026 geöffnet sind und eine veröffentlichte Karte oder einen aktuellen Preis haben; Lokale, die wir nicht überprüfen konnten, blieben draußen. Die Liste „Beste Restaurants in Wien“ wurde zuletzt am 1. Oktober 2026 anhand der Websites der Restaurants, des Guide Michelin und des Falter überprüft.


