Sushidan Singapur eröffnet zweiten Tresen im Parkway Parade
Fünfunddreißig Plätze im Osten der Stadt, Menüs im Omakase-Stil ab 19,90 Singapur-Dollar und ein Name aus Ginza dahinter. Die Nachricht ist der Preis.

Sushidan Singapur hat am 5. September seinen zweiten Tresen im Parkway Parade eröffnet, einen Raum mit 35 Plätzen und damit etwa halb so groß wie das Original im Raffles City.
Das Konzept kommt aus Tokio und trägt den Namen von Hiroyuki Sato, dem Sternekoch von Hakkoku in Ginza und vormals Küchenchef von Sushi Tokami. Es verkauft Menüs im Omakase-Stil ab S$19,90++, dazu Sushi à la carte ab S$1,99++ und Sashimi ab S$2,99++, und arbeitet im Edomae-Register: Fisch, der gereift und gewürzt wird, nicht bloß geschnitten und serviert.
Der Fisch wird auf dem Toyosu-Markt in Tokio und in Norwegen gekauft. Der Reis wird mit rotem Kyoto-Essig gewürzt und mit Korn aus Akita gemischt, und genau dieses Detail sagt, welche Art Tresen das sein will. Reis mit rotem Essig ist eine Tokioter Gewohnheit und keine aus Singapur, und er trägt älteren, fetteren Fisch besser als ein leichter Reis.
Billiges Omakase ist kein Rabatt, sondern eine andere Rechnung am gleichen Tresen.
Warum der Preis von Sushidan Singapur zählt
Ein Menü im Omakase-Stil zu S$19,90++ liegt eine Größenordnung unter den Tresen, die Singapur im letzten Jahrzehnt zur Omakase-Stadt gemacht haben, wo 200 Dollar und mehr normal sind. Der Tausch ist auf dem Teller zu lesen: kürzere Menüs, schnellere Folgen, weniger Schnitte und ein Tresen, der mehrere Sitzungen pro Abend braucht, um bei diesem Preis zu tragen.
Das ist keine Kritik, sondern Rechnen. Ein Raum mit 35 Plätzen und Menüs für zwanzig Dollar braucht Menge, so wie ein Raum mit zwölf Plätzen und Menüs für zweihundert Reservierungen braucht. Der Standort im Parkway Parade liegt in einem Einkaufszentrum in Marine Parade, das genau diese Frequenz liefert, und der Osten der Stadt musste dafür bisher in die Innenstadt.
Billiges Sushi in einem teuren Jahr
Die Eröffnung fällt in einen Markt mit steigenden Mieten und Personalkosten, in dem Betreiber das untere Ende der Preisleiter der feinen Küche testen und nicht das obere. Tokio macht das längst im großen Stil, wie die Food-Hallen rund um den Bahnhof Tokio zeigen, während London in die andere Richtung geht, mit Sälen für 265 Gäste.
Für den neuen Tresen ist eine Aktion mit Uni aus Hokkaido geplant. Die Zahl, auf die es ankommt, ist, ob die 19,90 einen zweiten Winter halten.
Quellen
- Eatbook · 2026-08-18
- Hot in SG · 2026-09-08
- Daniel Food Diary · 2026-05-18


