Zuma Ibiza schließt Saison, zieht sich nach Madrid zurück
Die Dachterrasse des Ibiza Gran Hotel beendet am 17. Oktober ihren vierten Sommer, während das gesamte Spanien-Geschäft der japanischen Gruppe an die Castellana wechselt.

Zuma Ibiza schließt am 17. Oktober: Die Gruppe hochpreisiger japanischer Restaurants beendet damit die Sommersaison auf dem Dachterrassen-Restaurant des Ibiza Gran Hotel und bündelt ihr spanisches Geschäft für den Herbst in Madrid.
Die Gruppe eröffnete das Lokal auf Ibiza im Sommer 2022, ein Restaurant auf der offenen Dachterrasse des Ibiza Gran Hotel im Jachthafen der Insel. Seitdem lief es dort jeden Sommer, im selben saisonalen Format, das Zuma auch in Mykonos und Capri nutzt.
Die Schließung folgt dem Kalender der Insel, nicht einem Rückzug aus Spanien. Ibizas Gastronomiesaison klingt traditionell Mitte Oktober aus, und auf Zumas eigener Website steht die Adresse auf Ibiza bereits bei den saisonalen Sommerstandorten, nicht bei den ganzjährig geöffneten Restaurants.
Eine Inselterrasse schließt planmäßig; ein Flaggschiff an der Castellana übernimmt das ganzjährige Geschäft.
Zuma Ibiza in Zahlen
Das Lokal liegt auf der offenen Dachterrasse des Hotels mit Blick auf den Jachthafen und verbindet Zumas übliches Format — Hauptküche, Sushi-Theke und Robata-Grill — mit einem Hausdiscjockey und Barservice bis spät in die Nacht. Vinetur, das spanische Fachmedium, das die Schließung am 17. September zuerst meldete, schreibt, Zuma werde „seine Aktivität im Herbst in Madrid bündeln“, ohne Pläne für den nächsten Sommer zu nennen.
Madrid übernimmt. Das Restaurant an der Castellana, das im Dezember 2021 am ehemaligen Standort des Hard Rock Café in der Paseo de la Castellana 2 eröffnete, umfasst 800 Quadratmeter und wurde vom Architekten Noriyoshi Muramatsu rund um Zumas wiederkehrendes Vier-Elemente-Thema gestaltet. Es hat ganzjährig geöffnet und taucht nicht auf Zumas Saisonliste auf.
Warum Madrid die Rolle übernimmt
Vinetur beschreibt den Schritt als strategisch, nicht als Rückzug, und verknüpft ihn mit Madrids Herbstkalender aus Messen, Geschäftsreisen und gesellschaftlichen Events — der Art von ganzjährigem Publikumsverkehr, den eine saisonale Terrasse auf einer Insel nicht erreichen kann. Der Bericht nennt weder Finanzzahlen noch eine Stellungnahme des Unternehmens zur Schließung.
Zuma reiht sich diesen Monat in eine Serie spanischer Restaurantnachrichten ein: Das bogotanische El Chato übernahm eine Madrider Adresse für eine kurze Residenz, während Ibizas Gastroszene im September ein Benefizdinner mit Michelin-Köchen feierte — ein Zeitplan, der zeigt, wie knapp die Saison der Insel geworden ist.
Ob die Terrasse auf Ibiza nächsten Sommer wieder öffnet, hat Zuma nicht gesagt. Vorerst ist das Madrider Flaggschiff die einzige feste Adresse der Marke in Spanien und trägt das Geschäft durch Herbst und Winter.


