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Rezept für geröstete Feigen mit Honig und Mascarpone

Ein einfaches Frühherbstdessert, das reife Feigen an den Rändern zu etwas Marmeladenähnlichem konzentriert, während das Fruchtfleisch weich bleibt.

Ganze und halbierte frische violette Feigen mit rotem Fruchtfleisch auf hellblauem Untergrund
Foto · Photo: Tijana Drndarski · Pexels · Pexels License

Dieses geröstete Feigen Rezept verbindet Honig und Mascarpone, um das Beste aus dem Obst des frühen Herbstes zu holen, solange die Saison noch Wochen läuft, ganz ohne Technik jenseits eines heißen Backblechs.

Feigen wechseln in einem schmalen Zeitfenster von fest zu zerfallen, und dieses Fenster nutzt man besser zum Rösten als zum Rohessen. Hitze konzentriert den Zucker an der Schnittfläche zu etwas, das einer Marmelade nahekommt, während das Fruchtfleisch darunter weich bleibt statt matschig zu werden.

Zutaten

Hitze konzentriert den Zucker an der Schnittfläche zu etwas, das einer Marmelade nahekommt.

  • 8 reife violette Feigen, halbiert
  • 2 EL Honig, plus etwas mehr zum Servieren
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Zweige frischer Thymian
  • 250 g Mascarpone
  • 1 TL Balsamico-Essig
  • 40 g Walnüsse, grob gehackt
  • Flockensalz zum Abschluss

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen. Ein heißer Ofen karamellisiert die Schnittfläche der Feige schnell, bevor die Frucht Zeit hat, zu Brei zu zerfallen.
  2. Die Feigenhälften mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform legen. Mit dem Olivenöl und der Hälfte des Honigs beträufeln, dann den Thymian darüberstreuen. Das Öl hilft dem Honig, beim Kontakt mit dem Blech zu karamellisieren, statt die Frucht nur zu dämpfen.
  3. 12–15 Minuten rösten, bis die Schnittkanten karamellisieren und die Feigen ihren Saft abgeben. Ab der 10. Minute kontrollieren: Feigenzucker verbrennt schnell, sobald er anfängt, deshalb ist das kein Schritt zum Unbeaufsichtigtlassen.
  4. Während die Feigen rösten, die Walnüsse 3–4 Minuten in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze rösten, dabei ständig wenden, bis sie nussig statt roh riechen. Ständiges Bewegen verhindert, dass sie stellenweise verbrennen.
  5. Die Mascarpone locker mit dem restlichen Honig und dem Balsamico-Essig verrühren, bis sie gerade glatt ist. Zu langes Rühren macht Mascarpone körnig statt seidig, also aufhören, sobald die Streifen verschwunden sind.
  6. Die Mascarpone auf einem Servierteller verstreichen, die warmen Feigen mit ihrem Saft darüberlöffeln, dann mit Walnüssen und Flockensalz bestreuen. Sofort servieren, solange der Kontrast zwischen warmer Frucht und kalter Mascarpone noch trägt.

Feigen wählen, die reif zum Rösten sind

Eine für dieses Gericht reife Feige gibt bei sanftem Druck leicht nach und duftet am Stielansatz schwach süßlich; eine noch feste Feige wird beim Rösten eher zu Kompott als zu karamellisierter Frucht. Ist keine Mascarpone zur Hand, leisten ein kaum gesüßter Ricotta oder ein junger Ziegenkäse denselben Dienst mit mehr Säure, näher am Geist der Feigen-Wurst-Kombinationen, die man rund um das Mittelmeer findet, darunter auch die Feigensauce zum geschmorten Rebhuhn.

Reste halten sich einen Tag im Kühlschrank, auch wenn die Walnüsse bis zum nächsten Morgen ihre Knusprigkeit verlieren, weshalb es sich lohnt, für ein zweites Servieren eine frische Portion zu rösten.

Quellen

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