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Beste Restaurants in Sevilla 2026: 13 Tische, die sich lohnen

Zwei Michelin-Sterne, drei Bib Gourmands, eine neue Repsol-Sonne für eine japanische Theke und zwei Bars, die jeder Sevillaner nennt: wo Sie in Sevilla diesen Herbst reservieren.

Die Triana-Brücke, Puente de Isabel II, über den Guadalquivir in Sevilla
Foto · Photo: Anual · Wikimedia Commons · CC BY 3.0

Auf die Suche nach „beste Restaurants in Sevilla“ gibt es 2026 eine kurze Antwort: diese 13 Tische, ausgewählt aus dem aktuellen Guide Michelin für die Stadt und der Guía Repsol, ergänzt um zwei Bars, die jeder Sevillaner nennen würde. Die Spanne reicht von einem Degustationsmenü mit zwölf Gängen bis zu einer Tapa aus Spinat und Kichererbsen für 3,50 €. Wer nur einmal reservieren kann, nimmt das Abantal; wer Fisch sucht, das Cañabota.

Der Guide Michelin 2026 führt 16 Restaurants in der Stadt: zwei mit einem Stern, Abantal und Cañabota, drei Bib Gourmands und elf weitere ausgewählte Adressen. Die Guía Repsol vergab ihre einzige neue Sonne in Sevilla in diesem Jahr an Kinu, eine japanische Theke nahe der Kathedrale. Beste Restaurants in Sevilla finden sich in der Altstadt, in Triana und in Nervión; die meisten schließen am Sonntag, am Montag oder an beiden Tagen.

Für die Tapas selbst, von Espinacas con garbanzos bis zu Montaditos de pringá, beginnen Sie mit unserem Führer was essen in Sevilla. Die Preise stammen von den Websites der Restaurants und aus der Guía Repsol; wo keine veröffentlicht sind, nennen wir die Michelin-Symbole, die von €€ (moderat) bis €€€€ (ohne Rücksicht auf die Kosten) reichen.

Die zwei Michelin-Sterne Sevillas liegen nur ein paar Straßen auseinander, doch die älteste Bar bleibt der günstigste Tisch.

Abantal, Calle Alcalde José de la Bandera: beste Restaurants in Sevilla, Nummer eins

Julio Fernández Quintero führt das Abantal seit der Eröffnung im Jahr 2004 und hält seit 2008 einen Michelin-Stern; die Guía Repsol vergibt zwei Sonnen. Seine Degustationsmenüs schreiben andalusische Aromen mit lokalen Produkten der Saison neu, serviert in einem Speisesaal, der wie ein Museum gestaltet ist, mit einem Chef's Table für bis zu zehn Gäste.

Neun Gänge kosten 105 € und zwölf Gänge 125 €, die Weinbegleitung 160 € beziehungsweise 190 €, so das Restaurant. Reservieren Sie über die Website und prüfen Sie dabei die Öffnungstage.

Cañabota, Calle Orfila

Das Cañabota hat im Oktober 2016 eröffnet und hält einen Michelin-Stern für Fisch und Meeresfrüchte. Man betritt es an einer Theke mit dem Fang des Tages vorbei, und die offene Küche von Marcos Nieto und Rafa García gart ihn über Holzkohle aus Steineiche. Neben den Degustationsmenüs gibt es eine täglich wechselnde Karte.

Die Guía Repsol nennt zwei Menüs, Albedrío für 100 € und Confianza für 140 €. Laut Michelin ist es von Montag bis Freitag geöffnet. Der legere Ableger La Barra de Cañabota in der Orfila 5 serviert Austern, Ensaladilla und Kroketten an der Theke.

Leartá, Calle Padre Tarín

Rita Llanes und Manu Lachica haben das Leartá im Jahr 2024 mit vier Tischen und 14 Plätzen eröffnet und 2025 ihre erste Repsol-Sonne erhalten. Es gibt ein einziges saisonales Degustationsmenü, auch in einer vegetarischen Version, aufgebaut auf Produkten aus dem Süden wie Schinken aus Cumbres Mayores und weißen Garnelen aus Isla Cristina.

Die Guía Repsol nennt für das Menü 72 €. Laut Michelin gibt es am Mittwoch und Donnerstag nur Abendessen und von Freitag bis Sonntag beide Services; am Montag und Dienstag ist geschlossen.

Sobretablas, Calle Colombia

Camila Ferraro hat das Sobretablas im Jahr 2018 eröffnet und kocht zeitgemäß mit starken regionalen Wurzeln, während Sommelier Robert Tetas den Service leitet. Der Name stammt aus einer Phase der Weinbereitung in Jerez, in der entschieden wird, ob ein Wein ein Fino oder ein Oloroso wird.

Das Degustationsmenü Sobretablas Deluxe kostet 75 €, mit Weinen 120 €, so die Guía Repsol, die dem Haus seit 2021 eine Sonne gibt. Michelin hebt den Kaisergranat mit Chicharrones hervor. Sonntag und Montag geschlossen.

Kinu, Calle Miguel Mañara

Hinter einem Vorhang, wenige Schritte von der Kathedrale entfernt, serviert das Kinu seit 2022 japanische Küche, mit José Cerdá als gastronomischem Berater. Im Jahr 2026 war es das einzige Restaurant in Sevilla, das eine erste Sonne der Guía Repsol erhielt.

Der Führer nennt ein Degustationsmenü für 75 € und ein Omakase an der Theke für 120 €. Reservieren Sie die Theke frühzeitig, denn dort gibt es die wenigsten Plätze.

Tribeca, Nervión

Das Tribeca liegt seit 2004 nahe den Jardines de la Buhaira und kocht Fisch vom Markt, großenteils aus dem Golf von Cádiz, dazu gutes Fleisch, oft nach Stück verkauft. Michelin beschreibt ein Degustationsmenü mit zwölf herzhaften Gängen und drei Desserts; die Guía Repsol, die dem Haus seit 2014 eine Sonne gibt, empfiehlt Kalbsbries und Zackenbarsch im Ingwerteig.

Michelin-Preisklasse €€€€; die Guía Repsol veranschlagt mehr als 60 € pro Person. Mittagessen gibt es von Montag bis Samstag, Abendessen von Dienstag bis Samstag.

Jaylu, Triana

Das Jaylu ist seit 1967 ein Fischrestaurant in Familienhand, zwischen Los Remedios und Triana. Ein großer Teil des Fangs kommt von Booten, die noch mit traditionellen Methoden wie dem Trasmallo-Netz fischen, und wird schlicht zubereitet. Beginnen Sie mit dem feinen Salmorejo mit Garnelen, den Michelin empfiehlt.

Michelin gibt dem Haus €€€€; die Guía Repsol, die 2015 die erste Sonne vergab, beziffert die durchschnittlichen Ausgaben auf 35 bis 60 €. Geschlossen am Montag und am Sonntagabend.

Lalola de Javi Abascal, Calle Marco Sancho

Javi Abascal hat das Lalola rund um das eichelgemästete Ibérico-Schwein aufgebaut, bis hin zu den Desserts, im überdachten Patio des Hotels One Shot Palacio Conde de Torrejón, eines Palasts aus dem 18. Jahrhundert. Es ist ein Michelin Bib Gourmand und trägt eine Repsol-Sonne.

Die Guía Repsol nennt für das Degustationsmenü „100 % Ibérico“ 65 €; im Juni stellte Abascal für einige Wochen ein reines Ibérico-Menü für 68 € mit einem neuen Lieferanten, Montesierra, vor, wie Directo al Paladar berichtet. Geöffnet von Dienstag bis Samstag.

Balbuena y Huertas, Triana

Dieser Bib Gourmand in der Calle San Jacinto liegt in einem Gebäude im Regionalstil, das er mit dem Boutiquehotel Cavalta teilt, hat aber einen eigenen Eingang. Die Küche modernisiert andalusische Rezepte, mit halben Portionen, einem Kapitel für Reisgerichte und einem Degustationsmenü namens Alegría.

Michelin-Preisklasse €€. Das Restaurant ist täglich von 13 Uhr bis Mitternacht geöffnet und damit die einfachste Reservierung auf dieser Liste.

Az-Zait, San Lorenzo

Das Az-Zait an der Plaza de San Lorenzo, benannt nach dem arabischen Wort für Olivensaft, ist ein Bib Gourmand mit zwei klassischen Speisesälen, einem Käsewagen und einem Digestifwagen. Die kurze Karte verbindet traditionelle und internationale Gerichte mit zeitgemäßen Akzenten, dazu kommen einige Degustationsmenüs.

Michelin-Preisklasse €€. Reservierungen nur telefonisch; am Sonntag ist geschlossen.

Basque Eneko, Plaza de la Magdalena

Eneko Atxas Restaurant in Sevilla liegt im Erdgeschoss des Hotels Radisson Collection Magdalena Plaza, mit Gerichten zum Teilen, einem Grill für geräucherte Presa und gereifte Txuleta sowie zwei Degustationsmenüs, Labur und Luze.

Michelin-Preisklasse €€€. Täglich mittags und abends geöffnet.

Eslava, San Lorenzo

Das Eslava ist seit 1988 in San Lorenzo zu Hause, in der Calle Eslava 3, und hat die moderne sevillanische Tapa erfunden: ein bei niedriger Temperatur gegartes Eigelb auf einem Steinpilz-Biskuit, das laut Time Out 2010 den Tapas-Wettbewerb der Stadt gewann. Auf der Karte von 2026 kostet es 6,20 €, der Cigarro para Bécquer 6,50 € und der Salmorejo 4,90 €.

An der Bar wird nicht reserviert, im Speisesaal schon. Wer den dünneren Verwandten des Salmorejo zu Hause zubereiten will, folgt unserem Rezept für Gazpacho andaluz.

El Rinconcillo, Santa Catalina

Das El Rinconcillo in der Calle Gerona 40 datiert seine Gründung auf 1670 und bezeichnet sich als älteste Bar Sevillas. Bestellen Sie die Espinacas con garbanzos, 3,50 € als Tapa oder 11 € als Ración, und frittierten Stockfisch für 3,30 €.

Die Bar nimmt keine Reservierungen an; kommen Sie also früh, vor allem am Wochenende.

Beste Restaurants in Sevilla: häufige Fragen

Welche Restaurants in Sevilla haben einen Michelin-Stern? Zwei im Guide 2026: Abantal und Cañabota. Der jüngste Stern der Provinz, das Ochando, liegt in Los Rosales, etwa 30 Minuten von der Stadt entfernt.

Muss man für beste Restaurants in Sevilla viel ausgeben? Weniger als in Madrid oder Barcelona. Die Sternemenüs beginnen bei 100 € im Cañabota und 105 € im Abantal, Leartá und Sobretablas kosten 72 bis 75 €, und die Tapas im Eslava und im El Rinconcillo kosten 3,30 bis 6,50 €.

Wann erscheint der nächste Guide Michelin? Michelin hat Huesca als Gastgeber der Gala für den Guide Spanien 2027 gewählt, die in diesem Winter stattfindet. Danach aktualisieren wir diese Liste.

Muss ich reservieren? Ja im Abantal, im Cañabota, im Leartá und für das Omakase im Kinu, vor allem am Wochenende. An den Theken von Eslava und El Rinconcillo gilt: Wer zuerst kommt, isst zuerst.

Wie wir ausgewählt haben

Ausgangspunkt waren die Auswahl des Guide Michelin 2026 für Sevilla und die Guía Repsol 2026. Wir haben beide Sternerestaurants, alle drei Bib Gourmands und sechs Restaurants mit Sonne oder Michelin-Eintrag gewählt und zwei Tapas-Bars ergänzt, damit unsere Auswahl beste Restaurants in Sevilla in jeder Preisklasse abdeckt. Das Manzil, das im Ranking von Opinionated About Dining steht, fehlt, solange es in neue Räume umzieht.

Jede Adresse, jede Auszeichnung und jeder Preis wurde am 24. Oktober 2026 auf den Seiten von Michelin und Repsol sowie auf den Websites der Restaurants geprüft, und keines hatte eine Schließung angekündigt. Reisen Sie weiter in die Hauptstadt? Dann lesen Sie unsere Liste der besten Restaurants in Madrid.

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