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99 Sushi Bar feiert Grossbritannien-Debuet in Mayfair

Die in Madrid gegruendete Gruppe eroeffnet im November ein Flaggschiff mit 85 Plaetzen an der Park Lane, ihre neunte internationale Adresse und die erste in Grossbritannien.

Sushi-Koeche bereiten Stuecke an einer Holztheke zu
Foto · Photo: Johnny Song · Pexels · Pexels License

99 Sushi Bar & Restaurant eroeffnet im November seinen ersten Standort in Grossbritannien, ein Flaggschiff mit 85 Plaetzen in der Park Lane 22, im London Hilton on Park Lane.

Die Adresse in Mayfair verschafft der Madrider Gruppe eine Basis wenige Gehminuten vom Hyde Park Corner entfernt. Es ist der neunte internationale Standort der Kette und der erste in Grossbritannien, nach zwei Jahrzehnten, in denen sie sich in Suedeuropa und am Golf etabliert hat.

Der Raum gliedert sich in drei Bereiche. Ein Hauptspeisesaal mit 60 Plaetzen serviert die zentrale Karte zeitgenoessischer japanischer Kueche mit Premium-Zutaten. Eine Sushi-Theke mit vier Plaetzen zeigt die Zubereitung direkt vor einer Handvoll Gaesten. Eine separate Cabaret-Bar mit 19 Plaetzen, nur fuer Gaeste ab 21 Jahren, ergaenzt die Adresse um einen spaeteren, lebhafteren Raum.

Eine urbane Lifestyle-Destination, nicht ein klassisches Restaurant.

Die Aussenterrassen tragen skulpturale Bonsai-Installationen, waehrend das Interieur auf verspiegelte Flaechen, goldene Details, Samtpolster in Lila und Karmesin sowie Ambernlicht setzt. Monica de Hostos von der Borco Group zeichnet fuer das Design verantwortlich, nach einem Briefing, das Gruender und Geschaeftsfuehrer Jaime Castaneda als „urbane Lifestyle-Destination“ beschreibt, nicht als klassisches Restaurant.

Neben den beiden Speiseraeumen kann der Standort bis zu 185 Gaeste fuer Empfaenge und Veranstaltungen aufnehmen, eine Groessenordnung, die ebenso auf Firmenbuchungen rund um Mayfair und Park Lane zielt wie auf Laufkundschaft.

Eine Madrider Marke aus zwei Jahrzehnten

Die Brueder Fernando und Pedro de Leon gruendeten 99 Sushi Bar 2005 in Madrid. Seither hat die Gruppe Standorte in Barcelona, Marbella, Abu Dhabi, Dubai, Monaco, Rabat und Budapest eroeffnet und positioniert sich in jeder Stadt als gehobene japanische Adresse statt als gewoehnliche Sushi-Kette.

Ihr Restaurant in Abu Dhabi haelt seit drei Jahren in Folge einen Michelin-Stern, das bislang deutlichste Zeichen, dass das Kuechenkonzept auch ausserhalb Spaniens funktioniert. Der Markenname verweist auf die Philosophie, dass „absolute Perfektion unerreichbar bleibt,“ wobei 99 Prozent als realistische Obergrenze fuer jeden Abend gilt.

Doha als naechste Station

London ist nicht der Endpunkt. Die Gruppe plant eine weitere Eroeffnung in Doha und folgt damit einem Muster, das europaeische Hauptstaedte und Golfstaedte abwechselt, statt sich auf eine Region festzulegen.

Fuer Mayfair bringt die Ankunft einen weiteren gehobenen japanischen Namen in einen Abschnitt der Park Lane, in dem Hotels inzwischen ebenso ueber die Kueche wie ueber die Zimmer konkurrieren, nach der Omakase-Theke, die Endo Kazutoshi Anfang des Jahres in Chelsea eroeffnete. Ob die Cabaret-Bar fuer Gaeste ab 21 ein anderes Publikum anzieht als die Sushi-Theke, wird sich erst zeigen.

Quellen

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