Acme Taco Dalston eröffnet zweiten Standort in London
Andrew Clarkes zweite Taqueria, ein Spin-off von Acme Fire Cult, setzt sieben Monate nach dem Debut in Walthamstow noch stärker auf regionale mexikanische Küche.

Acme Taco Dalston, Andrew Clarkes zweite Taqueria und ein Spin-off von Acme Fire Cult, eröffnete am 1. November in der Brauerei 40ft, sieben Monate nach dem Debut in Walthamstow.
Die Küche in Dalston liegt direkt neben Clarkes Acme Fire Cult, im selben Lokal der Brauerei 40ft, und bietet eine größere Speisekarte als der ursprüngliche Standort von 40ft in Blackhorse Road. Clarke entwickelte das Konzept von Acme Taco auf Recherchereisen nach Mexiko-Stadt, demselben regionalen Repertoire, das auch AMUSEs eigenem Rezept für Tacos al Pastor zugrunde liegt, und beide Standorte laufen nun unter derselben Partnerschaft mit 40ft-Gründer Steve Ryan.
Am Herd steht Küchenchef Ernesto Puga aus Veracruz, der zuvor bei From The Ashes und Cavita kochte. Mit ihm wuchs die Karte in Dalston deutlich über die ursprüngliche Taco-Liste hinaus.
Doppellagige Tortillas, Suadero mit Herz und Zunge und ein dirty Horchata-Cremeux: Acme Taco Dalston geht weiter als Walthamstow.
Tacos für den Grill gemacht
Bei Acme Taco Dalston kommt jeder Taco auf einer doppellagigen weichen Tortilla mit Salsa-Auswahl. Der Rinder-Suadero-Taco mischt Herz, Zunge, Backe und Wurst; der Ribeye-Taco ergänzt Käse und Poblano-Chili; Tamworth-Schweinefleisch kommt als Castacan mit knuspriger Schwarte, Swaledale-Lammschulter als Barbacoa. Garnelen nach Jalisco-Art und eine Birria aus Westholme-Wagyu runden die Liste ab.
Zwei Tostadas, eine mit Blauflossenthunfisch, Avocado und Salsa Macha und eine mit confiertem Schweinekopf, Chicharrón und Habanada-Quitte, stehen neben Grillgerichten und Platten zum Teilen für bis zu vier Personen: XL-Garnelen mit Achiote-Butter, Tamworth-Schweinerippen, gegrilltes Achiote-Huhn und geräucherte Schweinshaxe in Adobo, serviert mit Maistortillas aus Nixtamal, Salsas und Eingelegtem.
Zweiter Standort in sieben Monaten
Das Dessert bleibt regional: eine Ganache aus Schokolade und schwarzem Mole sowie ein "dirty Horchata-Cremeux", eine Creme aus Zimt, süßer Reismilch und Espresso statt des üblichen einzelnen Kaffeetupfers.
Dass Acme Taco binnen eines Jahres von einem auf zwei Standorte gewachsen ist, deutet auf echte Nachfrage nach dem Format hin, in einer Londoner Taco-Szene, die andernorts bereits ausländisches Kapital angezogen hat, darunter das US-Private-Equity-Geld hinter der Expansion von Los Tacos No. 1.
Acme Fire Cult hat sich mit Feuerküche und Warteschlangen einen Namen gemacht; nun muss Acme Taco beweisen, dass regionale mexikanische Gerichte und eine Brauerei-Taproom zweimal funktionieren, nicht nur einmal.


