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June Baby bringt philippinische Cocktails ins East Village

Roxanne Diaz Bangalan, Darwin Pornel und Ben Rojo machen aus einer ehemaligen East-Village-Bar ein philippinisch-amerikanisches Lokal mit Ube, Calamansi und Turon.

Ein tropischer Cocktail mit Ananas-Garnitur auf einem Tisch an einem Jachthafen
Foto · Photo: YesMore Content · Unsplash · Unsplash license

June Baby öffnete am 28. Oktober im New Yorker East Village mit Cocktails, die auf Ube, Calamansi und Turon statt auf das übliche Barrepertoire setzen.

Der 42-Sitzer liegt in der 197 Second Avenue, dem früheren Standort von Black Emperor, einer Nachbarschaftsbar, die Mitinhaber Ben Rojo einst selbst führte. Rojo, der auch No Smoking in Los Angeles leitet, eröffnete June Baby gemeinsam mit Roxanne Diaz Bangalan und Darwin Pornel. Bangalan arbeitete im Service bei Faith & Flower, im NoMad Hotel und im Union Square Cafe. Pornel leitete zuletzt den Betrieb bei Paradise Projects, der Gruppe hinter Mister Paradise, Pretty Ricky's und Elvis.

June Babys Cocktails setzen auf die Philippinen

Ube und Calamansi leisten hier mehr als jede Flasche hinter der Bar.

Die Eröffnungskarte setzt auf Zutaten, die man selten auf einer Cocktailkarte im East Village findet. Der Ube Colada ersetzt die übliche Kokos-Ananas-Basis durch Ube, die violette Yamswurzel, die überall auf den Philippinen angebaut wird. Der Turon-Tado geht von einem Daiquiri aus und fügt karamellisierte Banane und Jackfrucht hinzu, eine Anspielung auf den frittierten Turon, der an Straßenecken in Manila verkauft wird. Ein Calamansi Hi-Ball kombiniert Wodka und Soda mit dieser kleinen, sauren Zitrusfrucht, mit einer alkoholfreien Version parallel dazu.

Für das Essen zeichnen die beratenden Köche Kevin Cardenas, Adrian Capellan und Lem Soriano verantwortlich: Lumpiang Shanghai, Kanto-Flügel mit Salz und Pfeffer sowie ein Burger, den das Team als Anspielung auf In-N-Out bezeichnet und der auf einer Geheimsauce aufbaut. Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag, 16 bis 24 Uhr, mit später Küche und Zusätzen abseits der Karte in der Nacht.

Ein Name zur philippinischen Unabhängigkeit

June Baby trägt seinen Namen nach dem 12. Juni, dem philippinischen Unabhängigkeitstag, und die Inhaber beschreiben das Projekt eher als Liebesbrief an ein Aufwachsen zwischen zwei Kulturen denn als direkte Übertragung der Küche Manilas. Pornel hatte der Lokalpresse Anfang des Jahres gesagt, die Bar werde auf Gerichte wie Pork Adobo und Kilawin neben Cocktails mit philippinischen Aromen setzen.

Jene Ankündigung im Frühjahr skizzierte einen größeren Raum: 17 Tische und eine Bar mit zehn Plätzen. Die Karte, die im Oktober tatsächlich eröffnete, ist schlanker und dreht sich um die Colada, die Daiquiri-Variante und den Hi-Ball, während die Küche den Rest des Menüs ergänzt.

June Baby eröffnet nur wenige Straßen von Schmuck entfernt, der Bar im East Village, die dieses Jahr auf Platz 11 der World's 50 Best Bars landete und damit den Ruf des Viertels als eines der geschäftigsten der Stadt für Barneueröffnungen untermauert. Das Lokal reiht sich in eine breitere Welle von Restaurants ein, die derzeit mitbestimmen, was man in New York essen sollte, da philippinische, thailändische und mexikanische Küchen in der Bar-Szene von Downtown Manhattan weiter vordringen.

Ein zweiter Standort steht noch nicht fest. Vorerst schenkt June Baby sieben Abende die Woche aus, wobei die Nachtkarte die einzige Variable bleibt, die Stammgäste im Auge behalten müssen.

Quellen

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